Univer­sal­fern­be­dienung V: Unter­schiede Harmony One und 900

Universalfernbedienung V: Unterschiede Harmony One und 900

Zuletzt habe ich die Logitech Harmony One extremst gelobt, bei der Univer­sal­fern­be­dienung hat Logitech alles richtig gemacht. Und trotzdem habe ich mir für die Logtech Harmony 900 entschieden. Auf das wieso und warum werde ich nun einmal eingehen. Doch anstatt auf die Konfi­gu­ration, die Aktionen etc. pp. einzugehen, werde ich hier nur auf die Unter­schiede zwischen den beiden Univer­sal­fern­be­die­nungen eingehen und erklären, wieso ich mich für die Harmony 900 entschieden habe. 

Auf den ersten Blick sehen die beiden Fernbe­die­nungen nahezu identisch aus. Äußerlich gibt es auch keine großen Unter­schiede: Die Harmony 900 hat einen schwarzen Rahmen, statt einem silbernen und bietet Farbtasten direkt als Hardkeys. Optisch war es das auch schon. Doch auch der Touch­screen besitzt eine wesentlich höheren Auflösung und ist daher etwas schärfer: 

Einchtung? Aktionen? Alles wie gehabt. Da könnt ihr euch gerne den Artikel zur Harmony One durchlesen, es ist wirklich 1:1. Den einzigen Unter­schied, den die 900 hier bietet, sind die Symbole für Softkeys und Sender­fa­voriten. Die Harmony One hat hier nur Text angezeigt: 

Übrigens: Wer Senderlogos benötigt, der sollte mal bei IconHarmony vorbei­schauen. Dort gibt es nahezu alle Senderlogos aus Deutschland und dem Ausland.

Doch, wieso habe ich mich für die Harmony 900 entschieden? Bei einem Preis­un­ter­schied von derzeit etwa 60€ sollte es doch wohl etwas mehr geben als eine höhere Auflösung, Farbtasten und Symbole? Richtig. Gibt es auch. Aber „versteckt“ unter der Haube. Das Zauberwort heißt „Blaster“.

Neben dem üblichen Infra­rot­signal sendet die Harmony 900 die Befehle auch als Funksignale heraus. Der Funkemp­fänger nimmt sich derer an und die Blaster leiden das Funksignal als Infra­rot­signal weiter. Wieso ist das wichtig? Nun, stellt euch vor, ihr habt euren DVD-Player und sonstiges Gedöns hinter einer Schrankwand. Dort kommen Infra­rot­signale nicht an. Nun platziert ihr also den Funkem­pänger in der Nähe und stellt einen der Blaster vor eure Geräte. Und schon könnt ihr diese steuern, ohne die Türen zu öffnen. Und da Funk bekanntlich auf keine Sicht angewiesen ist, funktioniert das sogar aus jedem Raum. Da ich in Zukunft immer weiter auf die Funksteckdosen von One for all aufbauen werde, und ich die Lampen dann aus jedem Raum und ohne Sicht­kontakt an- und ausschalten möchte, musste ich eben auf die Harmony 900 zurück­greifen.

Wie man sieht: Ein Fazit abzugeben ist schwer. Klar, die Harmony 900 ist fortschritt­licher als die Harmony One. Wer aber das Funksignal nicht benötigt, der kann beruhigt auf die One zurück­greifen. Werden wohl auch die meisten. Wer jedoch Funksteckdosen besitzt oder seine Gerät­schaften hinter Türen stehen hat, der sollte wirklich mal eine Auge auf die Harmony 900 werfen. Im Prinzip heißt es aber eher: Patt.